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Förderung 2026

Solar-Förderung 2026: KfW, EEG-Vergütung & Landesförderung im Überblick

Vier Förder-Bausteine tragen eine Photovoltaikanlage in Deutschland 2026: die garantierte Einspeisevergütung, ein zinsgünstiger KfW-Kredit, der Wegfall der Umsatzsteuer und — je nach Wohnort — zusätzliche Landesprogramme. Hier die aktuellen Zahlen, ohne Verkaufsdruck.

Stand: 2026-07-20 — Fördersätze ändern sich, insbesondere die EEG-Vergütung halbjährlich. Diese Seite wird laufend aktualisiert.

Modernes Einfamilienhaus mit Photovoltaikanlage auf dem Dach in der Abenddämmerung

Kurzfassung

  • EEG-Einspeisevergütung: 7,78 ct/kWh (Teileinspeisung, bis 10 kWp), 20 Jahre garantiert
  • KfW-Kredit 270: zinsgünstige Finanzierung, Antrag vor Vertragsschluss
  • 0 % Umsatzsteuer: auf Anlage und Speicher bei Wohngebäuden
  • Landesförderung: zusätzliche Zuschüsse je nach Bundesland (Tabelle unten)

EEG-Einspeisevergütung 2026

Für jede Kilowattstunde, die Sie ins öffentliche Netz einspeisen, zahlt der Netzbetreiber 20 Jahre lang einen gesetzlich garantierten Betrag. Der Satz wird bei Inbetriebnahme Ihrer Anlage festgeschrieben und sinkt danach nicht mehr — nur die Sätze für neu ans Netz gehende Anlagen werden halbjährlich um 1 % abgesenkt (nächste Absenkung: 1. August 2026).

AnlagengrößeTeileinspeisungVolleinspeisung
bis 10 kWp7,78 ct/kWh12,34 ct/kWh
10–40 kWp6,73 ct/kWh10,35 ct/kWh

Sätze seit 1. Februar 2026. Quelle & laufende Aktualisierung: Bundesnetzagentur. An Stunden mit negativen Börsenstrompreisen entfällt die Vergütung (Solarspitzengesetz).

Aktuell1. Februar 2026
7,78 ct/kWhTeileinspeisung
12,34 ct/kWhVolleinspeisung
Nächste Absenkung1. August 2026
7,71 ct/kWhTeileinspeisung
12,23 ct/kWhVolleinspeisung

Danach weiter alle sechs Monate −1 % (nächste bestätigte Stufe folgt hier, sobald sie feststeht). Der Satz, der bei Inbetriebnahme Ihrer Anlage gilt, bleibt für Sie 20 Jahre unverändert.

Was bringt Ihnen das konkret?

Anlagengröße wählen — die Schätzung nutzt den bundesweiten Mittelwert aus unseren 17 Standorten, nicht Ihre echte Adresse.

8 kWp
3 kWp15 kWp

EEG-Vergütung pro Jahr

468 €

Über 20 Jahre garantiert

9.358 €

Annahme: 1074 kWh/kWp Jahresertrag (Mittelwert unserer Standorte), 70 % Einspeisequote ohne Speicher, Satz 7,78 ct/kWh (bis 10 kWp). Für die echte Zahl Ihres Dachs: Dach-Check starten.

KfW-Kredit 270

Der KfW-Kredit 270 finanziert Anschaffung und Installation von Photovoltaik und Speicher — bis zu 100 % der Kosten, auch ohne Eigenkapital. Der effektive Jahreszins wird monatlich neu festgelegt und hängt von Ihrer Bonitätsklasse ab; er bewegte sich 2026 in einer Spanne von rund 3,8 % bis 11,5 %. Den aktuellen Satz zeigt der KfW-Konditionenanzeiger oder Ihre Hausbank, über die der Antrag läuft.

Wichtig: Der Antrag muss vor der Vertragsunterschrift mit dem Solarteur bewilligt sein.

Steuerliche Vorteile

0 % Umsatzsteuer

Für die Lieferung und Installation einer PV-Anlage auf oder an Wohngebäuden gilt der Nullsteuersatz. Sie zahlen auf Anlage und Speicher keine Mehrwertsteuer.

KfW-Kredit 270

Zinsgünstige Finanzierung für Photovoltaik und Speicher über die KfW, beantragt über die eigene Bank. Deckt Anschaffung und Installation ab.

Steuerbefreiung im Betrieb

Einnahmen aus dem Betrieb kleiner Anlagen (bis 30 kWp beim Einfamilienhaus) sind einkommensteuerfrei — es entfällt die Anlage EÜR für die PV.

Landesförderung nach Bundesland

Zusätzlich zur Bundesförderung legen einzelne Bundesländer und Kommunen eigene Zuschussprogramme auf, meist für Speicher oder in Kombination mit einer Wärmepumpe. Die Töpfe und Fristen ändern sich häufig — hier der aktuelle Stand für die Bundesländer, in denen SolarLohnt bereits mit Standortdaten vertreten ist.

In Rheinland-Pfalz kommen je nach Programmlage Landes- und Kommunalzuschüsse hinzu — häufig für Batteriespeicher oder in Kombination mit einer Wärmepumpe. Weil sich Töpfe und Fristen ändern, lohnt vor der Beauftragung ein Blick auf die aktuelle Landesförderung und die Programme Ihrer Kommune bzw. Ihres Stadtwerks.

In Nordrhein-Westfalen ergänzen wechselnde Landes- und Kommunalprogramme die Bundesförderung, oft für Speicher oder Steckersolar. Prüfen Sie vor der Beauftragung die aktuelle Landesförderung und die Angebote Ihrer Kommune.

In Berlin gibt es zeitweise Landesprogramme etwa für Steckersolar und Speicher. Da sich die Töpfe ändern, prüfen Sie den aktuellen Stand der Landesförderung vor der Beauftragung.

In Brandenburg kommen je nach Programmlage Landes- und Kommunalzuschüsse hinzu. Prüfen Sie vor der Beauftragung die aktuelle Landesförderung und die Programme Ihrer Kommune.

In Hamburg ergänzen wechselnde Landesprogramme die Bundesförderung, teils für Gründächer in Kombination mit PV oder für Speicher. Prüfen Sie den aktuellen Stand vor der Beauftragung.

Weitere Bundesländer folgen, sobald wir dort mit Standortseiten vertreten sind.

EEG-Vergütung

KfW-Kredit

0 % USt

Landesförderung

Kombination mit einer Wärmepumpe

Photovoltaik und Wärmepumpe fördern sich gegenseitig wirtschaftlich: Der selbst erzeugte Solarstrom verbilligt den Betrieb der Wärmepumpe, und ein höherer Stromverbrauch im Haus erhöht Ihre Eigenverbrauchsquote. Die Wärmepumpe selbst wird über ein eigenes Programm gefördert (Bundesförderung für effiziente Gebäude, BAFA/ KfW) — unabhängig von der PV-Förderung. Details dazu, inklusive Schnellcheck für die eigene Ersparnis, im Wärmepumpen-Ratgeber.

So sichern Sie sich die Förderung

  1. 1

    KfW-Antrag zuerst

    Bei KfW 270 muss die Zusage vor der Vertragsunterschrift mit dem Solarteur vorliegen — ein nachträglicher Antrag wird abgelehnt.

  2. 2

    Marktstammdatenregister

    Jede Anlage muss vor Inbetriebnahme dort angemeldet werden — Voraussetzung für die EEG-Vergütung.

  3. 3

    Landesförderung vor Auftragsvergabe prüfen

    Viele Landes- und Kommunalprogramme verlangen den Antrag ebenfalls vor Vertragsschluss — nicht erst nach Installation nachreichen.

  4. 4

    Rechnungen & Nachweise aufbewahren

    Für 0 % USt, KfW-Verwendungsnachweis und eine mögliche steuerliche Prüfung sollten Angebot, Rechnung und Marktstammdatenregister-Auszug archiviert werden.

Häufige Fragen

Förderung — kurz erklärt.

Muss ich EEG-Vergütung und KfW-Kredit beim Finanzamt angeben?

Die Einspeisevergütung selbst ist bei kleinen Anlagen (bis 30 kWp beim Einfamilienhaus) einkommensteuerfrei, eine Anlage EÜR entfällt. Der KfW-Kredit ist eine Finanzierung, kein steuerpflichtiges Einkommen. Bei Unsicherheiten lohnt trotzdem ein kurzer Blick zum Steuerberater, besonders bei größeren oder gewerblich genutzten Anlagen.

Kann ich KfW-Förderung und Landesförderung gleichzeitig nutzen?

In der Regel ja, solange das jeweilige Landesprogramm eine Kombination mit Bundesförderung nicht ausdrücklich ausschließt. Das ist von Programm zu Programm unterschiedlich — vor der Antragstellung beim jeweiligen Landesförderprogramm nachlesen.

Wann muss ich den KfW-Antrag stellen?

Vor Auftragsvergabe. Die KfW verlangt bei den meisten Programmen, dass der Kredit bewilligt ist, bevor Sie den Vertrag mit dem Solarteur unterschreiben — ein nachträglicher Antrag wird in der Regel abgelehnt.

Sinkt die Einspeisevergütung während der Laufzeit meiner Anlage?

Nein. Der Satz, der bei Inbetriebnahme Ihrer Anlage gilt, ist für 20 Jahre garantiert. Nur die Sätze für neu installierte Anlagen sinken halbjährlich (Degression) — das betrifft ausschließlich Anlagen, die ab dem jeweiligen Stichtag neu ans Netz gehen.

Was ist, wenn mein Bundesland kein eigenes Förderprogramm hat?

Dann greifen trotzdem alle Bundesförderungen (0 % USt, EEG-Vergütung, KfW 270, Steuerbefreiung) — die machen ohnehin den größten Teil der Ersparnis aus. Landesförderung ist ein zusätzlicher Bonus, keine Voraussetzung dafür, dass sich eine Anlage lohnt.

Was bringt Ihnen das konkret?

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